Thies Marsen

Thies Marsen

Reporter

Thies Marsen arbeitet als Moderator und Reporter vor allem für die BR-Redaktionen Oberbayern, Politik und Hintergrund und radioWissen. Außerdem ist er regelmäßig Autor von Dokumentationen und Features. Zu seinen Themenschwerpunkten gehören der historische Nationalsozialismus und die aktuelle extrem rechte Szene. So berichtete er für die ARD fünf Jahre lang vom Prozess gegen die Terrorgruppe NSU. Für seine journalistische Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Robert-Geisendörfer-Preis, der Goldmedaille beim New York Radio Festival, dem Wilhelm-von-Pechmann-Preis und dem Förderpreis des Lessing-Preises für Kritik.

Alle Inhalte von Thies Marsen

39 Beiträge
Archivbild: Hermann "Mano" Höllenreiner, Holocaust-Überlebender, besucht am 20.01.2020 das ehemalige deutsche nationalsozialistische Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau während der Gedenkfeier zum 75. Jahrestag der Befreiung des ehemaligen deutschen Konzentrationslagers Auschwitz.

Auschwitz-Überlebender Mano Höllenreiner gestorben

Der Auschwitz-Überlebende Mano Höllenreiner ist am Freitag in seiner oberbayerischen Heimatstadt Mühldorf am Inn verstorben, drei Tage vor dem 93. Geburtstag. Das teilte seine Familie dem BR mit. Höllenreiner stammte aus einer Sinti-Familie.

(Archivbild) Das Nürnberger Justizgebäude am Tag der Urteilsverkündung im Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher.

Vor 80 Jahren: Urteil im Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozess

Vor 80 Jahren verkündete das internationale Militärtribunal in Nürnberg die Urteile gegen die sogenannten Hauptkriegsverbrecher. Ein Prozess, der Geschichte geschrieben und die Grundlage für das heutige internationale Strafrecht gelegt hat.

In der Reservistenkameradschaft im oberbayerischen Eichstätt mischten offenbar jahrelang Ex-Soldaten mit, die tief in der rechtsextremen Szene verwurzelt sind. Der Bundesverband der Reservisten hat nun reagiert und mehrere Personen ausgeschlossen.

Rechtsextreme Umtriebe bei Eichstätter Reservisten

In der Reservistenkameradschaft im oberbayerischen Eichstätt mischten offenbar jahrelang Ex-Soldaten mit, die tief in der rechtsextremen Szene verwurzelt sind. Der Bundesverband der Reservisten hat nun reagiert und mehrere Personen ausgeschlossen.

Archivbild vom 3.7.2018: Beate Zschäpe im Gericht.

NSU-Terroristin Zschäpe zu Anhörung in München

Die zu lebenslanger Haft verurteilte Rechtsterroristin Beate Zschäpe ist am Donnerstag in München vom Oberlandesgericht angehört worden. Es ging um eine mögliche frühzeitige Haftentlassung. Hinterbliebene der Opfer des NSU-Terrors sind empört.

Trauer nach dem Brandanschlag auf das Altenheim der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern vom dem 13. Februar 1970.

Nach 56 Jahren: Antisemitischer Anschlag wohl aufgeklärt

Bei einem Anschlag auf ein jüdisches Altersheim in München starben 1970 sieben Menschen. Die Generalstaatsanwaltschaft konnte die Ermittlungen nun abschließen. Der mutmaßliche Täter kam aus dem rechten Milieu. Angeklagt werden kann er nicht mehr.

Demo fordert Untersuchungsausschuss

Amok oder Attentat? Der lange Streit um den Mord am OEZ

Vor zehn Jahren hat ein rechtsextremer Attentäter neun Menschen am OEZ in München getötet. Behörden stuften die Tat lange als weitgehend unpolitischen Amoklauf ein. Hinterbliebene fordern deshalb eine Entschuldigung und einen Untersuchungsausschuss.

Zahlreiche junge Menschen aus Deutschland schlossen sich einst dem Islamischen Staat an. Nun sitzen Dutzende von ihnen in irakischen Gefängnissen, ihnen droht die Todesstrafe.

Deutschlands IS-Gefangene – verdrängt, verlegt, vergessen?

Zahlreiche junge Menschen aus Deutschland schlossen sich einst dem Islamischen Staat an. Nun sitzen dutzende Männer in irakischen Gefängnissen, ihnen droht die Todesstrafe. Welche Verantwortung hat die Bundesrepublik für ehemalige IS-Terroristen?

(Symbolbild) Hauptfassade des Justizpalastes, Sitz des Landgerichts

Deal im Prozess gegen rechtsextreme Waffenhändler

Vier Waffenhändler aus der extrem rechten Szene müssen sich seit Mittwoch vor dem Münchner Landgericht verantworten. Zum Auftakt einigten sich Verteidigung und Staatsanwaltschaft auf einen Deal: Bewährungs- bzw. Geldstrafen gegen Geständnisse.

(Archivbild) Bild der Verwüstung nach einem Terroranschlag auf eine Demonstration in München im Februar 2025

Terror-Opfer - wie gut hilft der deutsche Staat?

Beim Terroranschlag auf eine Verdi-Demo in München starben im Februar 2025 zwei Menschen, viele wurden verletzt. Betroffene leiden bis heute unter körperlichen und psychischen Folgen. Der Weg zur dauerhaften Unterstützung durch den Staat ist mühsam.

Als die US-Soldaten das KZ Dachau erreichen, stehen viele unter Schock.

Befreiung von KZ Dachau: "Das kann man nicht vergessen!"

Mit Gottesdiensten und Gedenkfeiern ist auf dem Gelände des ehemaligen KZ Dachau an die Befreiung des Lagers vor 81 Jahren erinnert worden. Mit dabei waren einige der letzten Überlebenden des Konzentrationslagers.