Thies Marsen

Thies Marsen

Reporter

Thies Marsen arbeitet als Moderator und Reporter vor allem für die BR-Redaktionen Oberbayern, Politik und Hintergrund und radioWissen. Außerdem ist er regelmäßig Autor von Dokumentationen und Features. Zu seinen Themenschwerpunkten gehören der historische Nationalsozialismus und die aktuelle extrem rechte Szene. So berichtete er für die ARD fünf Jahre lang vom Prozess gegen die Terrorgruppe NSU. Für seine journalistische Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Robert-Geisendörfer-Preis, der Goldmedaille beim New York Radio Festival, dem Wilhelm-von-Pechmann-Preis und dem Förderpreis des Lessing-Preises für Kritik.

Alle Inhalte von Thies Marsen

37 Beiträge
Zahlreiche junge Menschen aus Deutschland schlossen sich einst dem Islamischen Staat an. Nun sitzen Dutzende von ihnen in irakischen Gefängnissen, ihnen droht die Todesstrafe.

Deutschlands IS-Gefangene – verdrängt, verlegt, vergessen?

Zahlreiche junge Menschen aus Deutschland schlossen sich einst dem Islamischen Staat an. Nun sitzen dutzende Männer in irakischen Gefängnissen, ihnen droht die Todesstrafe. Welche Verantwortung hat die Bundesrepublik für ehemalige IS-Terroristen?

(Symbolbild) Hauptfassade des Justizpalastes, Sitz des Landgerichts

Deal im Prozess gegen rechtsextreme Waffenhändler

Vier Waffenhändler aus der extrem rechten Szene müssen sich seit Mittwoch vor dem Münchner Landgericht verantworten. Zum Auftakt einigten sich Verteidigung und Staatsanwaltschaft auf einen Deal: Bewährungs- bzw. Geldstrafen gegen Geständnisse.

(Archivbild) Bild der Verwüstung nach einem Terroranschlag auf eine Demonstration in München im Februar 2025

Terror-Opfer - wie gut hilft der deutsche Staat?

Beim Terroranschlag auf eine Verdi-Demo in München starben im Februar 2025 zwei Menschen, viele wurden verletzt. Betroffene leiden bis heute unter körperlichen und psychischen Folgen. Der Weg zur dauerhaften Unterstützung durch den Staat ist mühsam.

Als die US-Soldaten das KZ Dachau erreichen, stehen viele unter Schock.

Befreiung von KZ Dachau: "Das kann man nicht vergessen!"

Mit Gottesdiensten und Gedenkfeiern ist auf dem Gelände des ehemaligen KZ Dachau an die Befreiung des Lagers vor 81 Jahren erinnert worden. Mit dabei waren einige der letzten Überlebenden des Konzentrationslagers.

Schleierfahndung an einer bayerischen Autobahn-Raststätte.

Kontrolle auf A6: Zwei mutmaßliche ausländische Agenten gefasst

Bei einer Routinekontrolle auf der A6 bei Neuendettelsau haben Polizisten vor knapp zwei Wochen zwei mutmaßliche Agenten aus dem Verkehr gezogen. Derzeit sitzen sie in Untersuchungshaft. Sie stehen im Verdacht, Sabotage-Aktionen geplant zu haben.

Silhouetten von Männergestalten, die nicht zu erkennen sind. Sie tragen schwarze Anzüge und Hüte

"Wegwerfagenten" – Putins verdeckter Krieg in Deutschland

Seit Mitte März stehen in Stuttgart drei Ukrainer vor Gericht. Sie sollen für einen russischen Nachrichtendienst einen Anschlag auf einen ukrainischen Paketdienstleister geplant haben. Spuren führen nach Bayern.

Gerade noch NPD-Sympathisant, jetzt AfD-Kandidat: Nico Süsser (Bildmitte) will in den Würzburger Stadtrat

Kommunalwahl: AfD-Kandidaten auch aus der Neonazi-Szene 

Offiziell grenzt sich die AfD von extremistischen Gruppierungen ab. Doch ein Blick auf die AfD-Listen bei der bayerischen Kommunalwahl zeigt: So manche AfD-Kandidaten sind seit Jahren einschlägig aktiv, einige stammen auch aus der Neonazi-Szene.

Pegida-Aufmarsch 2015 in München. Vorne links: Uwe Görler, heute AfD-Bürgermeister-Kandidat in Taufkirchen bei München

AfD im Wahlkampf: Radikales Programm, radikale Kandidaten

Bei den bayerischen Kommunalwahlen am 8. März tritt die AfD mit rund 5.500 Kandidaten an. Manche von ihnen haben nach BR-Recherchen enge Beziehungen zu rechtsextremen Gruppen - auch zu solchen, die auf der "Unvereinbarkeitsliste" der AfD stehen.

14.02.2026, Bayern, München: Eine Teilnehmerin der Demonstration "Menschenrechte und Freiheit im Iran. Internationale Solidarität mit dem iranischen Volk" anlässlich der Münchner Sicherheitskonferenz auf der Theresienwiese zeigt das Peace-Zeichen.

Protest gegen Regime im Iran: 250.000 auf Demo in München

Bis zu 250.000 Menschen haben am Samstag gegen das brutale Regime im Iran demonstriert. Der Sohn des letzten Schahs, Reza Pahlavi, sagte bei der Kundgebung in München, er wolle den Übergang des Iran anführen und demokratische Verhältnisse herstellen.

Auf Kartons steht während einer Demonstration in Potsdam "WIR SIND DIE BRANDMAUER".

Stresstest für die Brandmauer: Falls die AfD stärkste Kraft wird

Fünf Landtagswahlen stehen 2026 an. In Sachsen-Anhalt könnte die AfD im September stärkste Kraft werden und sogar in die Landesregierung einziehen. Mit dramatischen Folgen für Politik und Gesellschaft.