Stramm stehende Bundeswehr-Soldaten (Symbolbild)
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Der Bundeswehr-Standort Roding soll in den kommenden Monaten weiter gestärkt werden. (Symbolbild)
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Bundeswehr stärkt Standort Roding mit Investitionen

Bundeswehr stärkt Standort Roding mit Investitionen

Der Bundeswehr-Standort Roding soll in den kommenden Monaten weiter gestärkt werden – durch neue Ausrüstung und eine engere Vernetzung mit Forschung und Entwicklung. Beim Neujahrsempfang der Stadt Roding benannte der Kommandeur aber auch Defizite.

Über dieses Thema berichtet: Regionalnachrichten aus der Oberpfalz am .

Die Bundeswehr investiert weiter in den Standort Roding in der Oberpfalz. Darauf hat der Kommandeur des Versorgungsbataillons 4, Oberstleutnant Florian Beerenkämper, beim Neujahrsempfang der Stadt Roding im Landkreis Cham hingewiesen.

30 neue Tankcontainer werden in Roding erwartet

Nach seinen Angaben sollen allein im kommenden Jahr rund 30 neue Tankcontainer an den Standort Roding geliefert werden. Derartige Container sind zum Beispiel dafür gedacht, dass Fahrzeuge der Bundeswehr etwa in schwer zugänglichem Gelände mit Treibstoff versorgt werden können. 2021 hatte der Haushaltsausschuss des Bundestags für die Anschaffung von bis zu 200 solcher Container bis 2028 29 Millionen Euro freigegeben.

Das zur Panzerbrigade 12 gehörende Versorgungsbataillon 4 soll unter anderem Nachschub, Instandsetzung und Transporte für die Brigade sichern.

Zusammenarbeit mit Technologiecampus Cham

Das Bataillon verfüge über moderne Nachtsichtgeräte sowie zeitgemäße persönliche Ausrüstung für alle Soldatinnen und Soldaten, betonte Kommandeur Beerenkämper. Darüber hinaus setzt das Bataillon auf technologische Zusammenarbeit mit dem Technologiecampus Cham. Die Kooperation ist Teil der Modernisierung der Bundeswehr und soll den Technologietransfer zwischen Truppe und Forschung stärken.

Defizite in der Bundeswehr im Blick

Beerenkämper ging bei seiner Rede beim Neujahrsempfang aber auch auf die aktuelle weltpolitische Lage mit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine und die Entwicklungen bei der NATO ein – unter anderem werden deutsche Soldaten auch in Litauen stationiert – benannte aber auch anhaltende Defizite innerhalb der Bundeswehr. So sei die Truppe gemessen an einem möglichen Gegner Russland derzeit nicht kriegstüchtig. Es fehle unter anderem an bodennahem Luft- und Bodenfahrzeugen, unbemannten Systemen und moderner Munition.

Die Bundeswehr stehe weiterhin vor großen Herausforderungen, so Beerenkämper. Gleichzeitig sei der Fortschritt vor Ort bereits sichtbar. Seiner Meinung nach bleibe der Bundeswehrstandort Roding ein zentraler logistischer Pfeiler innerhalt der Truppe – und die Division, in der das Versorgungsbataillon diene, sei bei allen Mängeln, allen Problemen, bei allen Herausforderungen die beste in Europa.

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