Venezuelas Oppositionsführerin María Corina Machado hat US-Präsident Donald Trump ihren Friedensnobelpreis überreicht.
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Venezuelas Oppositionsführerin María Corina Machado hat US-Präsident Donald Trump ihren Friedensnobelpreis überreicht.
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Machado überreicht Trump Friedensnobelpreis-Medaille

Machado überreicht Trump Friedensnobelpreis-Medaille

Die venezolanische Oppositionsführerin Machado hat US-Präsident Trump bei einem Treffen im Weißen Haus ihre Nobelpreis-Medaille überreicht. Damit wolle sie ihre "Anerkennung für sein einzigartiges Engagement für unsere Freiheit" zum Ausdruck bringen.

Über dieses Thema berichtet: Bayern-2-Nachrichten am .

Die venezolanische Oppositionsführerin María Corina Machado hat ihre Nobelpreis-Goldmedaille US-Präsident Donald Trump überreicht. Der US-Fernsehsender berichtete unter Berufung auf das Weiße Haus, der Präsident habe die Medaille akzeptiert. Trump beharrt seit Monaten darauf, dass er den Friedensnobelpreis verdient hätte. Vergangenes Jahr wurde aber Machado damit ausgezeichnet. Das Nobelpreis-Institut hatte schon vor Tagen klargestellt, dass ein Nobelpreis nicht weitergereicht werden könne.

Nobelpreis-Medaille für Trump als symbolische Geste

Bei einem Besuch in Washington empfing Trump Machado am Donnerstag zu einem Mittagessen im Weißen Haus unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Dabei überreichte die Friedensnobelpreisträgerin US-dem Präsidenten ihre Medaille. Machado nannte ihre symbolische Geste eine Anerkennung für Trumps "einzigartiges Engagement für unsere Freiheit". Damit spielte sie auf die Gefangennahme des langjährigen venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro durch US-Streitkräfte Anfang Januar an. 

Trump bedankte sich Online bei Machado und sprach von einer "wundervollen Geste gegenseitigen Respekts". Der US-Fernsehsender Fox News berichtete unter Berufung auf das Weiße Haus, der Präsident habe die Medaille akzeptiert. Machado unterstrich im Gespräch mit dem Sender ihre Entscheidung: "Er hat es verdient", sagte sie und ergänzte: "Es war ein sehr emotionaler Moment."

Im Video: Nobelpreis - Machado übergibt Trump ihre Medaille

dpatopbilder - 15.01.2026, USA, Washington: Die venezolanische Oppositionsführerin María Corina Machado winkt Anhängern auf der Pennsylvania Avenue zu, als sie das Weiße Haus nach einem Treffen mit US-Präsident Trum in Washington verlässt. Foto: Pablo Martinez Monsivais/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
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Friedensnobelpreisträgerin Machado im Weißen Haus

Nobel-Komitee stellt klar: Der Preis ist nicht übertragbar

Das Nobelkomitee in Oslo stellte klar, dass der Preis nach den seit rund 125 Jahren gültigen Regeln nicht weitergegeben werden kann: "Sobald ein Nobelpreis bekannt gegeben wurde, kann er weder widerrufen, geteilt noch an andere übertragen werden. Die Entscheidung ist endgültig und gilt für alle Zeiten", erklärte das Komitee.

Machado kämpft um ihre Rolle in Venezuela

Machados rechtsliberale Partei Vente Venezuela hatte nach Angaben der Opposition die Präsidentschaftswahl 2024 gewonnen. Maduro rief sich allerdings zum Sieger aus, was die USA und zahlreiche weitere Staaten scharf kritisierten. Nun kämpft sie um ihre künftige Rolle in Venezuela.

Trump hatte Anfang des Jahres den autoritären Machthaber Nicolás Maduro und dessen Frau mit Militärgewalt in Gewahrsam nehmen und in die USA bringen lassen. Dort wird ihnen Drogenschmuggel vorgeworfen. Die USA setzen seitdem auf Maduros Vizepräsidentin Delcy Rodríguez, die den Spitzenposten übernahm. Trump telefonierte vor der Begegnung mit Machado mit Rodríguez und nannte sie danach "fantastisch". Bisher sagte Trump im Bezug auf Machado, sie habe nicht den nötigen Rückhalt und Respekt in Venezuela, um das Land zu führen.

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