U-Bahnzüge in München: Ab dem frühen Morgen dürfen sie wieder aus ihrem Depot in Fröttmaning
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U-Bahnzüge in München: Ab dem frühen Morgen dürfen sie wieder aus ihrem Depot in Fröttmaning
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U-Bahnzüge in München: Ab dem frühen Morgen dürfen sie wieder aus ihrem Depot in Fröttmaning

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Streik-Ticker: Ab Frühmorgens läuft's wieder normal

Streik-Ticker: Ab Frühmorgens läuft's wieder normal

Viel Stau, aber kein totales Chaos: so das Resümee des zweiten ÖPNV- Warnstreiks in Bayern. Ärgste Engstellen: das DFB-Pokalspiel in München und eine Messe in Nürnberg. Am Morgen soll bayernweit wieder alles nach Plan fahren. Unser Ticker.

Über dieses Thema berichtet: BR24 Radio am .

Die wichtigsten News zum ÖPNV-Streik im Überblick

  • Wo in Bayern überall gestreikt wurde (20.45 Uhr)
  • Dichter Verkehr plus Messetrubel in Nürnberg (19.15 Uhr)
  • Streik, Feierabend- und Fußballstau in München (18.45 Uhr)
  • Hohe Stauzeiten in München und Nürnberg (14.15 Uhr)
  • MVG: U6 pendelt bis Betriebsschluss zwischen Marienplatz und Fröttmaning (09.05 Uhr)
  • München: U-Bahn, Bus und Tram bestreikt (04.00 Uhr)
  • Nürnberg: keine U- und Straßenbahnen (03.30 Uhr)

22.30 Uhr: U-Bahn, Bus, Tram - ab Frühmorgens 3 Uhr 30 läuft's wieder normal

Der Warnstreik im öffentlichen Nahverkehr endet Donnerstagmorgen um 3.30 Uhr. In München sollte der Start in den Tag mit U-Bahn, Bus und Tram reibungslos verlaufen. "Mit Betriebsbeginn gehen wir wieder von ganz regulärem Verkehr aus“, sagt Maximilian Kaltner, Pressereferent der Münchner Verkehrsgesellschaft. Das gelte auch für Nürnberg, so die Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg (VAG) auf BR-Anfrage.

Allerdings: Wenn am Boden der Verkehr wieder fließt, geht der Streik in der Luft weiter. Die Lufthansa reagiert mit massiven Flugstreichungen auf einen Ausstand der Piloten und Flugbegleiter. Alleine am größten deutschen Flughafen in Frankfurt fallen mehr als 400 Starts und Landungen aus. In München sind 275 Flüge gestrichen.

22.12 Uhr: Münchner Verkehrsgesellschaft spricht von "stabilem Betrieb"

Nach eigenen Angaben konnte die Münchner Verkehrsgesellschaft MVG heute insgesamt mehr Verkehr anbieten als beim ersten Streiktag, da sich mehr Fahrerinnen und Fahrer zum Dienst gemeldet hätten. Die Straßenbahnlinien 20 und 25 seien seit 6 Uhr morgens in Betrieb und blieben es nach jetzigem Stand bis zum Betriebsende. Bei der U-Bahn wurde der Betrieb gegen 10 Uhr auf der am stärksten nachgefragten Linie U6 aufgenommen. Sie fuhr den Informationen nach im Bereich Marienplatz und Fröttmaning teilweise alle fünf Minuten, während des Fußballverkehrs ab 17.30 Uhr sogar noch häufiger. 

Bei den Bussen seien rund drei Viertel der Fahrten über den Tag hinweg abgedeckt gewesen. Insgesamt sei der Betrieb stabil gelaufen, an den einzelnen Haltepunkten habe weniger Andrang geherrscht als an regulären Betriebstagen.

20.45 Uhr: Wo in Bayern heute überall gestreikt wurde

Eineinhalb Wochen nach dem ersten Warnstreik im kommunalen Nahverkehr in Bayern in diesem Jahr waren Fahrgäste in mehreren Städten erneut aufgerufen, zu improvisieren. Außer München und Nürnberg (siehe unten) betroffen: Passau, Bayreuth und Dachau.

In Passau stehe alles still - so Katharina Wagner von der Gewerkschaft Verdi am Mittag. Auch in Dachau waren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verkehrsunternehmen dazu aufgerufen, ihre Arbeit niederzulegen - sechs Buslinien wurden eingestellt. In Bayreuth hatte der Warnstreik sogar schon am Dienstag begonnen. Den Stadtwerken zufolge sollte auf vielen Buslinien mit Fahrzeugen von Partnerunternehmen aber zumindest ein Grundangebot aufrechterhalten werden.

19.50 Uhr: Stau rund um die Münchner Arena

Eine knappe Stunde vor Beginn des DFB-Pokalspiels konzentriert sich der Münchner Streik-Stau auf Autobahnen und Zufahrtsstraßen rund um die Allianz Arena. Dazu kommt: Auch die beiden Parkhäuser sind inzwischen voll, die Zufahrten gesperrt. Ob es alle bis zum Anpfiff ins Stadion schaffen? An den U-Bahnsteigen wird es dagegen schon ruhiger.

Fußballfans auf dem Weg ins Stadion
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Fußballfans auf dem Weg ins Stadion

19.15 Uhr: Dichter Verkehr plus Messetrubel in Nürnberg

U-Bahnen und die Tram blieben in Nürnberg heute im Depot, Busse verkehrten zum Nachtfahrplan. Zu größeren Zwischenfällen ist es nach Polizeiangaben nicht gekommen, und dennoch: Wie beim ersten Nahverkehrsstreik vergangene Woche ist der Verkehr im Nürnberger Stadtgebiet seit dem Morgen dicht – diesmal kommt noch der Regen dazu. Gestresst waren nicht zuletzt Eltern, die vor dem Stau in die Arbeit noch den Elterntaxi-Stau vor der Schule bewältigen mussten.

Stichwort Taxi: Vor dem Hauptbahnhof muss man solche suchen, alle sind im Einsatz, denn heute ist auch noch der besucherstärkste Tag der Messe Biofach. Die Messegesellschaft hat einen eigenen Shuttleservice für die Besucher eingerichtet. Insgesamt 20 Kleinbusse fuhren den ganzen Tag über im Zehn-Minuten-Takt vom Flughafen und dem Hauptbahnhof zum Messezentrum, in dem die Biofach stattfindet.

Audio: Eindrücke vom Streiktag in Nürnberg

 Biofach Nürnberg
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Messe Nürnberg: Wer's durch den Streikverkehr geschafft hatte, den erwartete auf der Biofach noch mehr Trubel.

18.45 Uhr: Streik, Feierabend- und Fußballstau in München

Wegen des Verdi-Warnstreiks ist heute in München der öffentliche Nahverkehr nahezu zum Erliegen gekommen. Seit dem frühen Morgen fahren kaum Busse und Bahnen, was sich nun im Feierabendverkehr zusätzlich bemerkbar macht.

Die ÖPNV-Anreise zum DFB-Pokalspiel des FC Bayern gegen RB Leipzig – Anpfiff: 20.45 Uhr – läuft dagegen zur Stunde ohne größere Einschränkungen. Die U-Bahnen der Linie 6 fahren im 5-Minuten-Takt, von den Bussen ist nach Angaben des FC Bayern etwa die Hälfte im Einsatz. Der Andrang auf den Bahngleisen ist groß, doch die Züge sind bisher nicht überfüllt. Die Verantwortlichen empfehlen jedoch, sich auf längere Wartezeiten einzustellen: 75.000 Zuschauer haben im Stadion Platz, ein Großteil reist normalerweise mit öffentlichen Verkehrsmitteln an.

17.25 Uhr: Ökonom - Hohe Lohnforderung zur Ankurbelung der Wirtschaft notwendig

Der Wirtschaftswissenschaftler Lukas Scholle hat die hohen Lohnforderungen im Gespräch mit BR24 verteidigt. Auch wenn die Streiks im öffentlichen Personennahverkehr die Wirtschaftsleistung kurzfristig beschränkten, gehe es längerfristig darum, durch höhere Kaufkraft die Konjunktur anzukurbeln - auch, weil die Löhne im öffentlichen Dienst "wegweisend sind für den Privatsektor". Zudem könnten die Streiks zu besseren Arbeitsbedingungen im ÖPNV und einem verlässlicheren öffentlichen Nahverkehr führen.

Scholle sieht eine "Schieflage in der Debatte", da der Staat als Arbeitgeber im öffentlichen Dienst auftrete. Während für Militärausgaben oder Steuersenkungen für Unternehmen Geld vorhanden sei, werde bei den Löhnen für Beschäftigte die Frage nach den Kosten gestellt.

Audio: Wirtschaftswissenschaftler Lukas Scholle zu den Lohnforderungen

ÖPNV-Warnstreik (Fotomontage)
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Audio: Wirtschaftswissenschaftler Lukas Scholle ordnet den ÖPNV-Streik ein.

16.15 Uhr: Wann fahren U-Bahn, Bus und Tram wieder?

Der Warnstreik im öffentlichen Nahverkehr endet Donnerstagmorgen um 3:30. In München sollte der Start in den Tag mit U-Bahn, Bus und Tram reibungslos verlaufen. "Mit Betriebsbeginn gehen wir wieder von ganz regulärem Verkehr aus“, sagt Maximilian Kaltner, Pressereferent der Münchner Verkehrsgesellschaft. Das gelte auch für Nürnberg, so die Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg (VAG) auf BR-Anfrage.

14.15 Uhr: Hohe Stauzeiten in München und Nürnberg

In Nürnberg und München hat sich der Streik deutlich auf die Fahrzeit ausgewirkt, um mit dem Auto zur Arbeit zu kommen. Das belegen Zahlen des Verkehrsdatenanbieters TomTom, die dieser für die dpa erhoben hat. In München war das Stauniveau im morgendlichen Berufsverkehr fast zweieinhalbmal so hoch wie im Jahresdurchschnitt 2025, in Nürnberg sogar mehr als dreimal so hoch. In beiden Städten fiel der Stau damit allerdings etwas schwächer aus als beim ersten Warnstreik am 2. Februar.

11.55 Uhr: Dreiviertel aller Münchner MVG-Busse unterwegs

Ein geregelter Betrieb in München werde zwar voraussichtlich erst am Donnerstag wieder möglich sein, teilte die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) mit. Inzwischen läuft es aber besser als zunächst erwartet. Zwischen Marienplatz und Fröttmaning fährt die U-Bahn, die Tramlinien 20 und 25 seien im 10-Minuten-Takt unterwegs. Und auch bei den Bussen ging es vorwärts: Dreiviertel aller Fahrzeuge rückten aus, teilweise im 10-Minuten-Takt. Grund für die Entspannung: Mehr Mitarbeiter hätten sich zum Dienst gemeldet als beim zurückliegenden Warnstreiktag vor eineinhalb Wochen.

11.15 Uhr: Pokal-Hit in München – Bayerns Appell an Fans wegen Streik

Am Tag des Pokalspiels gegen RB Leipzig hat der FC Bayern München seine Fans wegen des Streiks im öffentlichen Nahverkehr noch einmal aufgefordert, ihre Anreise gut zu planen und früh zum Stadion zu kommen. "Bitte plant eure Anreise zum DFB-Pokal-Viertelfinale gegen RB Leipzig (Anpfiff 20:45 Uhr) entsprechend und brecht rechtzeitig Richtung Stadion auf! Die Allianz Arena ist ab 18:30 Uhr geöffnet. Wir bitten euch um Verständnis und Geduld. Pack ma's!", schrieb der Fußball-Rekordmeister auf der Plattform X. 

Die U6 verkehrt seit 10:00 Uhr bis Betriebsschluss ausschließlich im Abschnitt zwischen Marienplatz und Fröttmaning im 10-Minuten-Takt.

10.37 Uhr: Trambahn München – Betrieb auf den Linien 20 und 25 bis 13 Uhr sichergestellt

Bei der MVG haben sich für den Betrieb der Tram mehr Mitarbeiter dienstbereit gemeldet als am ersten Streiktag. So konnten die am stärksten nachgefragte Linie 20 sowie die Linie 25 nach Grünwald bereits um 6 Uhr den Betrieb aufnehmen. Beide Linien fahren aktuell im 10-Minuten-Takt. Der Betrieb ist zunächst bis ca. 13 Uhr sichergestellt.

09.05 Uhr: MVG – U6 fährt nach Fröttmaning

Die U6 fährt heute seit 10:00 Uhr bis zum Betriebsschluss im 10-Minuten-Takt ausschließlich im Abschnitt zwischen Marienplatz und Fröttmaning. Das DFB-Pokalspiel im Stadion Fröttmaning um 20:45 Uhr ist somit planmäßig mit der U-Bahn erreichbar.

09.04 Uhr: Viel Verständnis für ÖPNV-Warnstreik in Nürnberg – Shuttleservice zur Biofach

Die meisten Fahrgäste in Nürnberg haben Verständnis für den Warnstreik und auch den Wunsch der Beschäftigten nach mehr Gehalt geäußert. Den persönlichen Unannehmlichkeiten des eingeschränkten Angebots im Nahverkehr begegnen viele mit Gelassenheit. Wer konnte, ist auf das Auto umgestiegen. Entsprechend dicht war auch der Verkehr in der Stadt.

Besondere Schwierigkeiten bedeutet der Warnstreik im Nahverkehr für die vielen Besucherinnen und Besucher der Messe Biofach. Während an normalen Tagen die U-Bahn in wenigen Minuten zum Messezentrum fährt, dauert die Fahrt mit den behelfsmäßig eingesetzten Nachtbussen deutlich länger. Ein Trost: Von Hauptbahnhof und Flughafen hat die Messe kostenfreie Shuttlebusse für die Gäste der Biofach eingerichtet.

08.19 Uhr: MVG stellt klar – Sonderzüge nur für kurzen Zeitraum möglich

Trotz des Streiks im ÖPNV fährt am Abend in München zwischen Marienplatz und Fröttmaning die U-Bahn für das Fußballspiel in der Allianz Arena. Ein ähnliches Angebot während der Stoßzeiten im Berufsverkehr sei allerdings nicht möglich, das teilte die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) auf Anfrage dem Bayerischen Rundfunk mit: "Im Fahrdienst und in der Leitstelle stehen wegen des Streiks nur sehr wenige Mitarbeiter zur Verfügung. Damit kann nur ein kurzer Abschnitt für einen begrenzten Zeitraum sicher betrieben werden.

Für den sicheren Betrieb einer ganzen Linie reicht die Anzahl der Mitarbeiter nicht aus." Wie viele Fans das Angebot nutzen werden, könne die MVG nicht einschätzen. Man gehe davon aus, dass viele mit dem eigenen Auto anreisen oder Fahrgemeinschaften bilden. Dennoch rechnet die MVG mit sehr vollen U-Bahnhöfen, besonders am Marienplatz und in Fröttmaning.

08.06 Uhr: S-Bahn München fährt regulär

Vom heutigen Warnstreik sind in München die Verkehrsmittel der MVG betroffen. Die S-Bahn München fährt regulär. Vor allem im Berufsverkehr kann es aber zu Kapazitätsengpässen kommen. Die S-Bahn ist ab 22.20 Uhr allerdings nur stark eingeschränkt in Betrieb. Grund dafür sind Bauarbeiten zur 2. Stammstrecke (externer Link).

08.02 Uhr: Verdi – Bis zur nächsten Verhandlungsrunde keine weiteren Warnstreiks

Verdi kündigte an, dass es bis zur nächsten Verhandlungsrunde am Freitag keine weiteren Warnstreiks in Bayern geben werde. "In der Eskalation sind wir definitiv noch nicht", so eine Sprecherin. Die Gewerkschaft wolle nicht die Fahrgäste als solche treffen, dies sei nur der einzige Hebel, um Druck auf die Arbeitgeber auszuüben. "Deshalb ist es unser Credo, dass wir Warnstreiks in der Regel früh ankündigen, damit die Leute nicht aus dem Haus gehen und ins offene Messer laufen und total überrascht werden." 

Gesperrter U-Bahnhof in München
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Gesperrter U-Bahnhof in München

08.00 Uhr: Eingeschränkter Busbetrieb in Bayreuth

Bereits seit Dienstag werden die Stadtwerke Bayreuth bestreikt. Daher fahren ausschließlich die Busse von Partnerunternehmen. Auf vielen Linien wird deswegen nur ein Grundangebot aufrechterhalten. Welche Fahrten stattfinden, ist im Streikfahrplan (externer Link) zusammengefasst. Es kann auf den den angebotenen Fahrten zu Verzögerungen und hoher Auslastung kommen.

07.40 Uhr: MVG empfiehlt, auf andere Verkehrsmittel auszuweichen oder im Homeoffice zu arbeiten

Die MVG empfiehlt, am Streiktag auf andere Verkehrsmittel auszuweichen, Fahrgemeinschaften zu bilden oder Homeoffice einzuplanen, wenn das möglich ist. Die S-Bahn, die Regionalzüge und die MVV-Regionalbuslinien werden nicht bestreikt. Die S-Bahn ist ab 22.20 Uhr allerdings nur stark eingeschränkt in Betrieb. Grund dafür sind Bauarbeiten zur 2. Stammstrecke (externer Link).

06.11 Uhr: München – Busse unregelmäßig unterwegs, Tram 20 und 25 fährt vorerst

Die Busse fahren in München derzeit unregelmäßig auf allen Linien: Teilweise alle 20 bis 30 Minuten, auf anderen Linien in größeren Abständen. Eine Übersicht gibt es auf mvg.de unter "Aktuelle Störungen" (externer Link) sowie in der App MVGO unter "Störungen". Die Übersicht wird laufend aktualisiert.

Bei der Tram konnten die am stärksten nachgefragte Linie 20 sowie die Linie 25 nach Grünwald den Betrieb aufnehmen. Nach und nach gehen mehr Fahrzeuge auf die Strecke, bis auf beiden Linien ein 10-Minuten-Takt eingerichtet ist. Der Betrieb ist zunächst bis ca. 10 Uhr sichergestellt. Die U-Bahn ist nicht in Betrieb.

05.30 Uhr: Warnstreik im Linienverkehr - Passauer Busfahrer streiken wieder

Die Busfahrerinnen und Busfahrer des Passauer Verkehrsbetriebs sind ebenfalls zum ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Das bedeutet: Die Stadtwerke-Busse bleiben heute den ganzen Tag über in ihren Depots. Da ein Teil der Fahrten von privaten Unternehmen durchgeführt wird, fallen nicht alle Linienfahrten aus. Es komme aber zu erheblichen Einschränkungen, so die Stadtwerke Passau.

04.30 Uhr: Keine Stadt-Busse in Dachau

Auch die Stadtwerke Dachau werden von 4:30 Uhr bis Betriebsschluss bestreikt (externer Link). Betroffen sind alle sechs Stadtbus-Linien: 719, 720, 722, 724, 726 und 744.

04:00 Uhr: München – U-Bahn, Bus und Tram bestreikt

Betroffen sind U-Bahn, Tram und Bus bis zur Liniennummer 199 (externer Link). Beim Bus ist ein stark eingeschränkter Betrieb möglich, weil die privaten Busunternehmen, die für die MVG fahren, nicht bestreikt werden. Wie am ersten Streiktag sollen möglichst alle Linien bedient werden. Es ist allerdings davon auszugehen, dass die Busse in größeren Abständen fahren und je nach Verkehrslage unregelmäßig kommen.

Bei der Tram hängt das Angebot von der Personalverfügbarkeit ab. Falls Fahrzeuge besetzt werden können, werden diese zunächst auf der am stärksten nachgefragten Linie 20 in der Dachauer Straße eingesetzt.

Die U-Bahn fährt nur zwischen 17:30 Uhr und Betriebsschluss im Abschnitt Marienplatz – Fröttmaning. Damit ist das Pokalspiel im Fröttmaninger Stadion (20:45 Uhr) mit der U-Bahn zu erreichen.

03.30 Uhr: Nürnberg – keine U- und Straßenbahnen

Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten der Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg (VAG) ab 4 Uhr zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen (externer Link). Er soll den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen und sie dazu bewegen, in den Tarifverhandlungen ernsthafte Angebote vorzulegen. Bislang erkenne Verdi kein für die Beschäftigten akzeptables Signal.

Während des Warnstreiks werden die drei U-Bahnlinien und alle Straßenbahnen in Nürnberg nicht in Betrieb sein (externer Link, möglicherweise Bezahlinhalt), kündigte die VAG an. Auch die üblichen Buslinien können nicht bedient werden. Die VAG bietet allerdings einen Busverkehr auf Basis des NightLiner-Netzes an. Dieses umfasst 16 Buslinien, die vom Hauptbahnhof aus sternförmig in alle Richtungen fahren und dann zum Hauptbahnhof zurückkehren. Die Fahrten starten demnach zwischen 05.00 Uhr und 21.00 Uhr jeweils zur vollen und halben Stunde am Hauptbahnhof. Zwischen 21.00 Uhr und 01.00 Uhr fahren die Busse im Stundentakt.

Mittwoch, 11. Februar 2026

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