Müll an der Innpromenade Passau nach der Silvesternacht.
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Straßenreinigungen entfernen Dutzende Tonnen Silvestermüll

Straßenreinigungen entfernen Dutzende Tonnen Silvestermüll

Nach dem Feiern und Böllern kommt das Großreinemachen: Hunderte Mitarbeiter der Straßenreinigungen sind durch Bayern Städte gezogen und haben Dutzende Tonnen Silvestermüll von den Straßen gesammelt.

Über dieses Thema berichtet: BR24 Radio Bayern am .

Silvester ist vorbei, hat aber Spuren hinterlassen: Allein in den zwei größten Städten Bayerns haben die Straßenreinigungen insgesamt 59 Tonnen Müll aufgeräumt.

41 Tonnen Silvestermüll in München

Wie die Stadt München mitteilte, waren es mit 41 Tonnen im Stadtgebiet etwa 8 Tonnen weniger Silvestermüll als im Vorjahr. Im Innenstadtbereich und Schwabing waren demnach am Neujahrstag 185 Mitarbeitende der städtischen Straßenreinigung ab 4 Uhr morgens mit Kehrmaschinen, Lkw-Kippern, Mehrzweckfahrzeugen und Kleintraktoren zur Reinigung unterwegs.

Auch die Hauptabteilung Gartenbau des Baureferats der Landeshauptstadt schickte ihre Mitarbeiter zur Reinigung in ihre 1.300 Grünanlagen mit 2.400 Hektar Fläche, um Glasscherben und Böllerreste aus Beeten und Parks zu sammeln. Besonders viel Silvestermüll gab es im Luitpoldpark, am Olympiaberg, am Neuhofener Berg, im Riemer Park und am Königsplatz. Rund um den Friedensengel wurden drei Tonnen Müll eingesammelt.

Nürnberg ruft Einwohner zum Mithelfen auf

In Nürnberg sorgten laut Mitteilung der Stadt ab 4 Uhr morgens am Neujahrstag 32 Beschäftige des Servicebetriebs Öffentlicher Raum Nürnberg (Sör) für die Entsorgung von 18 Tonnen abgebranntem Feuerwerk, Feuerwerksbatterien, Müll und Flaschen. Viele sperrige Gegenstände mussten von Hand entfernt werden. Aktuell habe der Winterdienst Vorrang vor der Straßenreinigung, so die Mitteilung weiter. Die Bevölkerung wurde gebeten, mitzuhelfen und Feuerwerks-Reste selbst zu entsorgen.

Weniger Silvestermüll in Augsburg

In Augsburg sammelten die Aufräumer etwas weniger Silvestermüll als in den Vorjahren ein. Das Müllaufkommen lag in diesem Jahr bei etwa 90 Kubikmetern, teilte die Stadt mit - 10 Prozent weniger als in den Vorjahren. Die rund 80 Mitarbeiter der Stadtreinigung mussten vor allem Feuerwerksreste und Verpackungen einsammeln. Die Innenstadt wurde im Tagesverlauf gleich zweimal gründlich gereinigt.

Besonders viel Müll sei in den Stadtteilen Hochfeld, Haunstetten Richtung Königsbrunn sowie im Univiertel zusammengekommen. An den Aufräumarbeiten beteiligte sich auch die Jugend der Ahmadiyya-Gemeinde mit rund 60 Freiwilligen.

Schneefall verzögerte Aufräumarbeiten in Passau

Eine vergleichsweise ruhige Silvesternacht hat Passau hinter sich. Das Problem mit dem Silvestermüll sei dieses Jahr überschaubar gewesen, bestätigte Johannes Köberl vom städtischen Bauhof: "Es hielt sich in der Innenstadt alles in Grenzen, früher war es schlimmer. Ein Grund ist sicher das Böllerverbot und das Betretungsverbot der Marienbrücke, das seit einigen Jahren in der Altstadt gilt." Trotzdem, so Köberl, würden Mitarbeiter des Bauhofs bis zum Dreikönigstag am 6. Januar nacharbeiten müssen, damit der angefallene Müll in allen Stadtteilen weggeräumt und entsorgt werde. Hauptsächlich handle es sich um Batterien, Verpackungen und Flaschen bzw. Glasscherben.

Die sofortige Beseitigung des Silvestermülls war in Passau nicht möglich, weil laut Bauhof wegen Schneefalls in der Neujahrsnacht der Winterdienst Vorrang hatte.

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