US-Präsident Donald Trump || 14.01.2026
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Greift Trump im Iran ein oder nicht?

Greift Trump im Iran ein oder nicht?

Präsident Trump droht immer wieder mit einem Eingreifen im Iran. Nun verlegen die USA Berichten zufolge noch mehr Kräfte in die Region. Drohgebärde oder konkrete Vorbereitung für eine US-Intervention?

Über dieses Thema berichtet: BR24 TV am .

Nach den Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegen den Iran verstärken die USA Medienberichten zufolge ihre militärische Präsenz in Nahost. Der Flugzeugträger "USS Abraham Lincoln" und Begleitschiffe seien auf dem Weg vom Südchinesischen Meer in die Region, berichteten unter anderem die "New York Times" und das Portal "Axios".

Rückt ein militärisches Eingreifen der USA im Iran also näher? Und wie denken die Menschen dort darüber? Dazu spricht BR24 um 16 Uhr mit BR-Korrespondent Bernd Niebrügge und Prof. Klemens Fischer, Experte für Geopolitik an der Universität zu Köln. Das Video finden Sie oben eingebettet über dem Artikel.

Klare Worte bei der Sitzung des UN-Sicherheitsrats

Bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats in New York drohte der UN-Botschafter der USA, Mike Waltz, dem Iran erneut mit einer militärischen Eskalation. US-Präsident Donald Trump sei "ein Mann der Tat, nicht der endlosen Worte, wie wir sie bei den UN sehen", sagte er. "Er hat klargestellt, dass alle Optionen auf dem Tisch liegen, um das Schlachten zu beenden."

Das Treffen des Sicherheitsrats war auf Bitten der USA angesetzt worden. Das Gremium ist das mächtigste Organ der Vereinten Nationen. Seine Aufgabe ist es, internationalen Frieden und Sicherheit zu wahren. Häufig blockieren sich dort die Großmächte USA, Russland und China jedoch gegenseitig. 

Die Vereinten Nationen forderten den Iran auf, jegliche geplanten Hinrichtungen von Demonstranten aufzuhalten und alle Todesfälle unabhängig und transparent aufzuklären. UN-Generalsekretär António Guterres rufe alle Beteiligten zu größtmöglicher Zurückhaltung auf, hieß es. 

Putin bietet sich als Vermittler an

Mittlerweile hat sich der russische Präsident Wladimir Putin als "Vermittler" angeboten. Putin habe mit Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu telefoniert, erklärte der Kreml am Freitag. Russland sei "bereit, seine  Vermittlungsbemühungen" fortzusetzen und "einen konstruktiven Dialog unter Beteiligung aller interessierten Staaten zu fördern". Laut Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sprach Putin zudem mit seinem iranischen Kollegen Masud Peseschkian. 

Mit Informationen von dpa und AFP

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