Feuerwerk über der berühmten Skyline von Sydney.
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In den Großstädten rund um den Pazifik haben die Menschen bereits das neue Jahr begrüßt - mit Feuerwerk und traditionellen Feiern.
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In den Großstädten rund um den Pazifik haben die Menschen bereits das neue Jahr begrüßt - mit Feuerwerk und traditionellen Feiern.

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Von Ost nach West: Rund um die Welt feiern die Menschen Neujahr

Von Ost nach West: Rund um die Welt feiern die Menschen Neujahr

Servus 2025, hallo 2026! Überall auf dem Globus wurde Silvester gefeiert. Während die Bayern noch auf den Jahreswechsel hinfieberten, waren in Asien viele Partys schon zu Ende. Auf Hawaii mussten die Menschen deutlich länger auf 2026 warten.

Über dieses Thema berichtet: BAYERN 3-Nachrichten am .

2026 ist da: 26 Stunden dauert es insgesamt, bis der ganze Globus ins neue Jahr rutscht. Grund sind die verschiedenen Zeitzonen, in die der Erdball eingeteilt ist. Wann wo die Korken geknallt haben – ein Überblick:

Südsee-Atoll begrüßt das neue Jahr zuerst

Den Anfang machten um 11.00 Uhr deutscher Zeit das Südsee-Atoll Kiritimati mit seinen rund 7.300 Einwohnern, das zum Inselstaat Kiribati gehört, und die australischen Weihnachtsinseln.

Es folgten unter anderem Neuseeland und Teile Australiens. Sydney machte dabei zwei Wochen nach dem tödlichen Anschlag am Bondi Beach deutlich: Die Menschen in der Stadt lassen sich vom Terror nicht einschüchtern. Rund um die ikonische Harbour Bridge und das Opernhaus wurde um 14.00 Uhr deutscher Zeit wie gewohnt ein gigantisches Feuerwerk mit neun Tonnen Pyrotechnik und vielen Spezialeffekten gezündet – unter strengen Sicherheitsvorkehrungen.

Das traditionelle Feuerspektakel war untermalt mit passender Musik. Berichten zufolge war die rund zwölf Minuten lange Lichtshow die größte, die die Stadt je gesehen hat. Vor Ort hatten sich rund eine Million Schaulustige teils schon seit dem Morgen die besten Plätze gesichert, ausgerüstet mit Campingstühlen und Picknickdecken. Die Feiern am Bondi Beach wurden hingegen abgesagt.

Große Feiern auch in Teilen Asiens

Bunte Lichtshows gab es auch in vielen asiatischen Städten, so etwa in der Glitzermetropole Singapur, wo zahlreiche Schaulustige zum Feuerwerk an der Marina Bay mit Blick auf die Skyline kamen. In Bangkok stand wieder der mächtige Fluss Chao Phraya im Zentrum, in dem sich traditionell die Lichter des Mega-Feuerwerks spiegelten. Viele Thais und Touristen feierten auf Party-Booten, um die Show aus nächster Nähe zu erleben.

Die chinesische Sonderverwaltungszone Hongkong wollte das neue Jahr hingegen ohne das traditionelle Silvester-Feuerwerk über dem Victoria Harbour einläuten. Die Behörden hatten die Großveranstaltung nach dem schweren Brand in einem Wohngebäude mit mindestens 160 Toten Ende November abgesagt. Singapur und Hongkong liegen sieben Stunden voraus – dort knallten also um 17 Uhr deutscher Zeit die Sektkorken, in Thailands Hauptstadt Bangkok erst um 18 Uhr.

Neujahr um zwölf Uhr mittags in Spanien?

In Spanien zog ein Dörfchen den Beginn des neuen Jahres eigenmächtig vor. In Villar de Corneja wünschten sich die rund 70 Bewohner und Besucher schon um zwölf Uhr mittags gegenseitig "Feliz Año Nuevo!" (Frohes neues Jahr). Der Grund für die frühe Silvesterfeier: Die 28 Bewohner – von denen nur vier ständig dort leben – sind alle sehr betagt und wollten auch am 31. Dezember um Mitternacht längst im Bett liegen.

Beliebter "Ball Drop" auch heuer wieder in New York

Mehrere tausend Kilometer weiter westlich am berühmten Copacabana-Strand in Rio de Janeiro war es erst um 4.00 Uhr deutscher Zeit so weit. Von Flößen auf dem Meer aus wurden zum Jahreswechsel tausende Raketen und laute Böller in den tropischen Nachthimmel Brasiliens geschossen.

Sechs Stunden nach Deutschland startete der wohl bekannteste Countdown der Welt: In New York wird der Times-Square-Ball an einem 43 Meter hohen Mast herabgelassen und läutet damit den Start ins neue Jahr ein. Der historische "Ball Drop" wird immer von Millionen Menschen weltweit verfolgt. Die USA feiern 2026 den 250. Jahrestag der Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung. Deshalb soll die Kugel in diesem Jahr in den Farben der Nationalflagge – Rot, Weiß und Blau – erstrahlen.

Amerikanisch-Samoa muss am längsten warten

Den Abschluss bilden die zu den USA gehörenden Inseln wie Hawaii am Donnerstagvormittag deutscher Zeit. Amerikanisch-Samoa, das nur 220 Kilometer östlich von Samoa auf der anderen Seite der internationalen Datumsgrenze liegt, wird schließlich der letzte bewohnte Ort der Erde sein, der das neue Jahr begrüßt – zwölf Stunden nach Deutschland.

Mit Informationen von dpa und kna

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