Clemens Verenkotte

Clemens Verenkotte

Politikredakteur, ehem. ARD-Korrespondent. Studio Wien

Geb. 1960 in Dinslaken, Studium in Freiburg, Bonn und Boston. Beim Bayerischen Rundfunk seit 1987. Korrespondent in Berlin, Bonn, Washington und Tel Aviv. Von 2017-2022 Studioleiter und Hörfunk-Korrespondent im ARD Studio Wien/Südosteuropa

Alle Inhalte von Clemens Verenkotte

108 Beiträge
US-Präsident Trump verlässt das Weiße Haus in Richtung eines Helikopters.

Während Putin eskaliert und Kiew zurückschlägt: Wo ist Trump?

16 Monate nach seinem Wiedereinzug ins Weiße Haus erwähnt Trump den Krieg Russlands gegen die Ukraine kaum noch. Der Präsident wolle nicht mehr Zeit in endlosen Verhandlungen vergeuden, sagt sein Außenminister. Dabei eskaliert Putin immer heftiger.

Symbolbild: Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu.

Israel will besetzte Fläche im Gazastreifen ausweiten

Besatzung statt Frieden: Im Gazastreifen will Israels Ministerpräsident Netanjahu den Lebensraum der Palästinenser weiter einschränken. Seit der Waffenruhe wurde vom Friedensplan nichts erreicht. Welche Strategie dahinterstecken könnte. Eine Analyse.

(Archivbild) US-Präsident Donald Trump betritt eine Halle, begleitet vom chinesischen Präsidenten Xi Jinping (rechts), während eines Besuchs im Himmelstempel am 14. Mai 2026 in Peking, China.

Geht Taiwan leer aus? Trump hält US-Waffenlieferung zurück

Eine Woche nach seinem China-Besuch lässt Trump Zweifel aufkommen, ob er die zugesagten US-Waffenlieferungen an Taiwan freigibt. Das Pentagon behauptet, die USA bräuchten die Waffen wegen des Iran-Krieges selbst. Gibt Trump gegenüber Peking nach?

(Symbolbild) US-Soldaten und Panzer der Armee

Pentagon-Plan: Weniger US-Streitkräfte für Nato in Krisenzeiten

Dass Donald Trump Europas Verteidigung weitgehend den europäischen Nato-Staaten übertragen will, steht fest. Jetzt soll der amerikanische Anteil an den Nato-Einheiten sinken, die im Krisenfall mobilisiert werden – etwa im Falle eines Angriffs.

Archivbild: Europäische Staatschefs in Trumps Oval Office (August 2025)

Mehr Mut gegenüber Trump: Europäer finden ihre Stimme wieder

Bislang hatten Amerikas Nato-Partner auf die Breitseiten Trumps mit einer Mischung aus Servilität und Nachsicht reagiert. Die Gründe: der Krieg gegen die Ukraine und die mangelnde Verteidigungsfähigkeit. Doch mit dem Iran-Krieg drehte sich der Wind.

(Archivbild) Donald Trump bei einer Wahlparty 2024

Iran: Trump hat nur noch zwei schlechte Optionen

Trump steckt mit seiner Iran-Politik in der Sackgasse: Trotz massiver Drohungen zeigt Teheran keine Zugeständnisse. Stattdessen wächst der Druck auf den US‑Präsidenten. Nun bleiben ihm offenbar nur noch zwei riskante Optionen. Eine Analyse.

(Symbolbild) Ein Mann schwenkt bei einer regierungsnahen Aktion eine iranische Flagge vor einer Plakatwand mit einer Darstellung der Straße von Hormuz und zugenähten Lippen von US-Präsident Trump.

Zwischen Diplomatie und Drohungen – wie endet Trumps Irankrieg?

Die USA und der Iran haben ihre Ambitionen zurückgeschraubt, eine umfassende Einigung zur Beendigung des Kriegs zu erzielen. Es geht um eine zeitlich begrenzte Vereinbarung. Trump droht – doch strategisch sitzt Teheran am längeren Hebel.

Archivbild vom 3. März: Kanzler Friedrich Merz beim Antrittsbesuch im Weißen Haus

Merz verliert die Balance im Umgang mit Trump

Der Bundeskanzler hatte sich ein Jahr lang bemüht, mit dem launenhaften US-Präsidenten eine halbwegs funktionierende Arbeitsbeziehung aufzubauen. Eine ungeschickte Bemerkung machte dies zunichte. Nun straft Trump Deutschland ab. Eine Analyse.

(Archivbild) US-Präsident Donald Trump

Trumps Frist läuft ab: Weiter Krieg führen ohne US-Kongress?

Die Deadline ist vorbei: 60 Tage nach Beginn des Iran-Kriegs müsste Trump die Zustimmung des Kongresses einholen. Laut US-Verfassung hat nur dieser das Recht, Krieg zu erklären. Trumps Juristen sehen das anders. Landet alles wieder vor Gericht?

Zerstörtes Gebäude neben einer Pharmazie in Beirut

Waffenruhe zwischen Israel und Libanon verlängert – und dann?

Für weitere drei Wochen werde die Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon verlängert, sagt US-Präsident Trump. Er benötigt Zeit für Verhandlungen mit Teheran. Er steht unter Druck und kann ein Wiederaufflammen des Libanon-Kriegs nicht brauchen.