Ralf Borchard

Ralf Borchard

Redaktion Ausland und politischer Hintergrund

Dr. Ralf Borchard, geboren in München, analysiert vor allem Themen der Außen- und Sicherheitspolitik. Bis September 2025 war er USA-Korrespondent mit Sitz im ARD-Studio Washington. Zuvor hat er im BR die Redaktion "Ausland und politischer Hintergrund" geleitet. Er war Korrespondent im ARD-Studio Wien/ Südosteuropa, in London und im Hauptstadtstudio in Berlin. Zum BR kam er 1992 nach einem Volontariat bei den "Nürnberger Nachrichten" und einem Politik-Studium in Erlangen und Kalamazoo, Michigan (USA). Als Moderator und Redakteur hat er vor allem für Bayern 2 und BR24 Radio gearbeitet.

Alle Inhalte von Ralf Borchard

22 Beiträge
21.01.2026, Schweiz, Davos: US-Präsident Donald Trump verlässt das Weltwirtschaftsforum in Davos. Foto: Gian Ehrenzeller/KEYSTONE/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Grönland-Streit entschärft – wenn Trump nicht wieder umschwenkt

Erst eine widersprüchliche Trump-Rede in Davos, dann ein abendliches Gespräch mit Nato-Chef Rutte. Angeblich ist nun ein "Rahmenabkommen" zu Grönland in Aussicht, neue Strafzölle sind erstmal vom Tisch. Krise beendet? Eine Einordnung.

(Archivbild): US-Präsident Trump

Ein Jahr im Amt: Wie Trump die Welt aus den Angeln hebt

Gerade hat er Europa wieder schockiert – Donald Trump will Grönland "besitzen" und droht erneut mit Zöllen. Das entspricht einem Muster – seinem Verständnis von "America first". Was treibt diesen Präsidenten? Eine Analyse des ersten Amtsjahres.

(Archivbild) Donald Trump signiert eine rote "MAGA"-Kappe

Venezuela, Grönland und mehr – verrät Trump seine MAGA-Basis?

Nach dem Eingreifen in Venezuela droht US-Präsident Trump auch Grönland. Und auch dem Iran. Widerspricht das dem Wahlkampf-Versprechen, keine außenpolitischen Abenteuer einzugehen? Keine "endlosen Kriege" mehr, nur noch "America first"? Eine Analyse.

Das Finanzinstitut Euroclear (Archivbild, 17.10.2025)

Russlands Milliarden: Warum sie für die Ukraine so wichtig sind

Beim bevorstehenden EU-Gipfel geht es für die Ukraine ums Ganze: Nutzen die Europäer das eingefrorene russische Vermögen tatsächlich zugunsten Kiews? Die Ukraine braucht das Geld dringend – sonst droht der finanzielle Kollaps.

Der "Ana María Campos Petrochemical Complex" im Westen Venezuelas.

Venezuela: Warum Trump den Sturz Maduros will

Erst haben die USA angebliche Drogenboote bombardiert und dabei mehr als 80 Menschen getötet, jetzt hat das US-Militär vor der Küste Venezuelas einen Öltanker gekapert. Ziel ist der Sturz von Maduro. Macht Trump Lateinamerika wieder zum "Hinterhof"?

Donald Trump

Scheidung von Europa? Was Trumps Sicherheitsstrategie bedeutet

Die US-Regierung setzt in ihrem neuen Strategiepapier auf zweierlei: den eigenen wirtschaftlichen Profit und die weltweite Stärkung rechtspopulistischer Kräfte. Viele Europäer reagieren entsetzt. Kaum erkennbar bisher: eine Gegenstrategie.

02.12.2025, Russland, Moskau: Dieses von der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Sputnik über AP zur Verfügung gestellte Foto zeigt den russischen Präsidenten Wladimir Putin (3.v.r), den außenpolitischen Berater des russischen Präsidenten Juri Uschakow (4.v.r) und der Geschäftsführer des Russischen Direktinvestitionsfonds, der Sonderbeauftragte des Präsidenten für Investitionen und wirtschaftliche Zusammenarbeit mit dem Ausland, Kirill Dmitriev (r) bei einem Gespräch mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff (2.v.l) und Jared Kushner (3.v.l), Schwiegersohn von US-Präsident Trump, im Senatspalast des Kremls in der russischen Hauptstadt. Foto: Kristina Kormilitsyna/Sputnik, Kremlin Pool via AP/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++

Ernüchterung – was nach dem Treffen Putin-Witkoff bleibt

Auch das sechste Treffen zwischen dem russischen Präsidenten Putin und dem US-Sondergesandten Witkoff hat offenbar nichts Greifbares in Richtung Ende des Ukraine-Kriegs bewirkt. Was bleibt aus us-amerikanischer und europäischer Perspektive?

Polizeiabsperrung am Tatort

Schüsse auf Nationalgardisten: Was Trumps Reaktion bedeutet

US-Präsident Trump hat nach dem Angriff auf zwei Soldaten der Nationalgarde eine noch härtere Abschiebepolitik angekündigt. Und er will zusätzliche Soldaten nach Washington schicken - obwohl ein Bundesgericht das als rechtswidrig bezeichnet hat.

Demonstranten in Washington fordern die Offenlegung der Epstein-Akten.

Epstein-Akten: Wird mehr geschwärzt als veröffentlicht?

US-Präsident Trump hat das Gesetz zur Freigabe der Epstein-Akten unterschrieben. Trotzdem bleiben zahlreiche Möglichkeiten für Trumps Justizministerium, Details zum Fall des Sexualstraftäters unter Verschluss zu halten. Was Kritiker befürchten.

Anti-Trump-Demonstranten halten vor dem Trump Tower "Epstein"-Plakate in die Höh

Epstein-Akten: Bröckelt Trumps Machtbasis?

Das US-Repräsentantenhaus stimmt voraussichtlich heute über die Herausgabe der Epstein-Akten ab. Trump hat dem wachsenden Druck nachgegeben und sich für die Veröffentlichung ausgesprochen. Der Fall zeigt: Es gibt erste Risse in Trumps Machtgefüge.