Ralf Borchard

Ralf Borchard

Redaktion Ausland und politischer Hintergrund

Dr. Ralf Borchard, geboren in München, analysiert vor allem Themen der Außen- und Sicherheitspolitik. Bis September 2025 war er USA-Korrespondent mit Sitz im ARD-Studio Washington. Zuvor hat er im BR die Redaktion "Ausland und politischer Hintergrund" geleitet. Er war Korrespondent im ARD-Studio Wien/ Südosteuropa, in London und im Hauptstadtstudio in Berlin. Zum BR kam er 1992 nach einem Volontariat bei den "Nürnberger Nachrichten" und einem Politik-Studium in Erlangen und Kalamazoo, Michigan (USA). Als Moderator und Redakteur hat er vor allem für Bayern 2 und BR24 Radio gearbeitet.

Alle Inhalte von Ralf Borchard

25 Beiträge
Krieg im Iran

Eine Woche Nahost-Krieg: Die Bilanz ist ernüchternd

Vor einer Woche begannen die USA und Israel mit der Bombardierung des Iran. Viele Fragen sind nach wie vor offen. Kriegsgründe? Umstritten. Kriegsziele? Unklar. Kriegsende? Nicht in Sicht. Eine Analyse.

US-Präsident Donald Trump geht nach einem Gespräch mit Reportern auf einen Hubschrauber zu

Angriff auf den Iran: Hat Donald Trump eine Strategie?

US-Präsident Trump hat mit Blick auf Iran eine ganze Reihe von Kriegszielen genannt, die teils widersprüchlich sind. Eine langfristige Strategie ist nicht erkennbar. Auch innenpolitisch geht Trump mit dem Krieg ein hohes Risiko ein. Eine Analyse.

Donald Trump an einem Rednerpult

"Fall des Jahrhunderts?" Bedeutung des Zoll-Urteils gegen Trump

US-Präsident Donald Trump hat auf das Grundsatzurteil des Obersten Gerichts trotzig mit neuen Zoll-Drohungen reagiert. Wirtschaftlich herrscht erstmal weiter Unsicherheit. Doch politisch hat das Urteil größten Symbolwert.

Proteste gegen Donald Trump am 25.01.2026 in Chicago. Demonstranten zeigen Schilder mit der Aufschrift "ENOUGH" und "TRUMP OUT".

Von Grönland bis Minneapolis: Kippt die Stimmung gegen Trump?

Er hat zu Grönland einen Rückzieher gemacht. Er hat zum Thema Afghanistan-Einsatz für Empörung gesorgt. Jetzt wird Kritik am ICE-Einsatz in Minneapolis immer lauter. Kommt Trump erstmals richtig unter Druck? Eine Analyse.

21.01.2026, Schweiz, Davos: US-Präsident Donald Trump verlässt das Weltwirtschaftsforum in Davos. Foto: Gian Ehrenzeller/KEYSTONE/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Grönland-Streit entschärft – wenn Trump nicht wieder umschwenkt

Erst eine widersprüchliche Trump-Rede in Davos, dann ein abendliches Gespräch mit Nato-Chef Rutte. Angeblich ist nun ein "Rahmenabkommen" zu Grönland in Aussicht, neue Strafzölle sind erstmal vom Tisch. Krise beendet? Eine Einordnung.

(Archivbild): US-Präsident Trump

Ein Jahr im Amt: Wie Trump die Welt aus den Angeln hebt

Gerade hat er Europa wieder schockiert – Donald Trump will Grönland "besitzen" und droht erneut mit Zöllen. Das entspricht einem Muster – seinem Verständnis von "America first". Was treibt diesen Präsidenten? Eine Analyse des ersten Amtsjahres.

(Archivbild) Donald Trump signiert eine rote "MAGA"-Kappe

Venezuela, Grönland und mehr – verrät Trump seine MAGA-Basis?

Nach dem Eingreifen in Venezuela droht US-Präsident Trump auch Grönland. Und auch dem Iran. Widerspricht das dem Wahlkampf-Versprechen, keine außenpolitischen Abenteuer einzugehen? Keine "endlosen Kriege" mehr, nur noch "America first"? Eine Analyse.

Das Finanzinstitut Euroclear (Archivbild, 17.10.2025)

Russlands Milliarden: Warum sie für die Ukraine so wichtig sind

Beim bevorstehenden EU-Gipfel geht es für die Ukraine ums Ganze: Nutzen die Europäer das eingefrorene russische Vermögen tatsächlich zugunsten Kiews? Die Ukraine braucht das Geld dringend – sonst droht der finanzielle Kollaps.

Der "Ana María Campos Petrochemical Complex" im Westen Venezuelas.

Venezuela: Warum Trump den Sturz Maduros will

Erst haben die USA angebliche Drogenboote bombardiert und dabei mehr als 80 Menschen getötet, jetzt hat das US-Militär vor der Küste Venezuelas einen Öltanker gekapert. Ziel ist der Sturz von Maduro. Macht Trump Lateinamerika wieder zum "Hinterhof"?

Donald Trump

Scheidung von Europa? Was Trumps Sicherheitsstrategie bedeutet

Die US-Regierung setzt in ihrem neuen Strategiepapier auf zweierlei: den eigenen wirtschaftlichen Profit und die weltweite Stärkung rechtspopulistischer Kräfte. Viele Europäer reagieren entsetzt. Kaum erkennbar bisher: eine Gegenstrategie.