Tim Aßmann

Tim Aßmann

Politik-Redakteur

Tim Aßmann ist Politik-Redakteur im BR und beschäftigt sich u.a. mit Fragen der Außen- und Sicherheitspolitik. Von 2017 bis 2022 war er Chefkorrespondent Hörfunk im ARD-Studio Tel Aviv, das er vor seiner Rückkehr nach München 2022 auch leitete. Er berichtete von dort über Israel und die palästinensischen Gebiete. Davor arbeitete er auch in den Auslandsstudios in Wien und Kairo sowie im ARD-Hauptstadtstudio in Berlin. Vor seiner Zeit in Tel Aviv war er bereits BR-Politikredakteur in München und berichtete über viele Jahre von der Münchner Sicherheitskonferenz. Für die Hörfunkprogramme und Onlineangebote der ARD und des Deutschlandradios fasste er von Beginn an die Entwicklungen beim NSU-Prozess in München zusammen. Für ein Radiofeature über den Prozess wurde er mit dem Regino-Preis ausgezeichnet. Er wirkte auch an dem Dokumentar-Hörspiel "Saal 101" über den Prozess mit, dass 2021 auf der Frankfurter Buchmesse als "Hörbuch des Jahres" ausgezeichnet wurde.

    Alle Inhalte von Tim Aßmann

    69 Beiträge
    Notfalleinsatz

    Reform der Notfallversorgung: Gezielter helfen und Kosten senken

    Die Bundesregierung hat grundlegende Änderungen der Notfallversorgung auf den Weg gebracht. Künftig soll besser gesteuert werden, welche Hilfe Patienten brauchen. Ziel ist die Notaufnahmen zu entlasten.

    Pflegekraft mit einer Bewohnerin auf der Demenzstation in einem Pflegeheim

    "Katastrophaler Zustand": Warken kündigt Pflegereform an

    Die Bundesgesundheitsministerin kündigt eine umfassende Pflegereform an, um explodierenden Kosten und überholten Strukturen zu begegnen. Versicherten sowie Pflegebedürftigen und Angehörigen drohen deutlich höhere Kosten.

    (Symbolbild) Ein Blaulicht auf einem Polizeiauto.

    Kriminalstatistik: Weniger Straftaten, aber mehr Sexualdelikte

    Die Zahl der erfassten Straftaten in Deutschland sinkt insgesamt weiterhin. Bei Sexualstraftaten steigen die Fallzahlen aber statistisch und auch der Anteil von tatverdächtigen Kindern nimmt zu.

    Werbeschild der Bundeswehr vor Kaserne in Kiel.

    Kasernen von der Stange – und das möglichst schnell

    Die Bundeswehr braucht mehr Soldaten und dafür auch mehr Platz. Fast 300 neue Kasernengebäude sollen in den nächsten Jahren entstehen. Die Bundesländer wollen die nötigen Genehmigungen beschleunigen. Gebaut werden soll vorrangig in Ballungsgebieten.

    (Archivbild) Soldaten während der Basisausbildung.

    Ringen um den Wehrdienst: Wann wird die Wehrpflicht gebraucht?

    Eigentlich sollte der Bundestag in dieser Woche das geplante neue Wehrdienstgesetz beraten. Doch Union und SPD sind sich nicht einig und haben die Besprechungen vorerst verschoben. Worum wird gestritten?

    Bundeswehrausruestung auf dem Truppenuebungsplatz der Panzerdivision in Munster

    Wehrpflicht: Auch ohne deutsche Staatsangehörigkeit möglich?

    Das geplante neue Wehrdienstmodell der Bundeswehr setzt auf Freiwillige. Wenn sich aber nicht genügend finden, soll die Wiedereinführung der Wehrpflicht eine Option bleiben. Gerechtigkeitslücken nimmt die Politik in Kauf.

    Landwirtschaftsminister Alois Rainer (l-r), Bundesinnenminister Alexander Dobrindt und Forschungsministerin Dorothee Bär (Archivbild)

    100 Tage im Amt: Wie es bisher für Rainer, Dobrindt und Bär lief

    Alexander Dobrindt, Dorothee Bär und Alois Rainer vertreten die CSU im Bundeskabinett. Wie verliefen die 100 Tage für das bayerische Trio? Eine Zwischenbilanz.

    Jens Spahn (l), Vorsitzender der Unions-Fraktion im Bundestag, Alexander Hoffmann, CSU-Landesgruppenchef (M) und Matthias Miersch, SPD-Fraktionsvorsitzender.

    100 Tage Schwarz-Rot – ein "Ampel-Déjà-vu"

    Die Koalition aus Union und SPD hat zwar etliche Gesetze auf den Weg gebracht, aber die Außenwirkung wird von internem Streit dominiert. Es läuft nicht rund – zwischen Schwarz-Rot und zwischen dem Kanzler und seiner Fraktion.

    Friedrich Merz

    Waffen-Stopp gegen Israel – Symbolpolitik oder Strategiewechsel?

    Die Bundesregierung will Lieferungen von Rüstungsgütern an Israel, die im Gaza-Krieg zum Einsatz kommen könnten, nicht mehr genehmigen. In Teilen von CDU und CSU gibt es deutliche Kritik daran. Kanzler Friedrich Merz verteidigt seinen Schritt.

    Das Gesetz verbietet unerlaubte Aufnahmen von Genitalien, Po oder Brust - aber nur wenn unter den Rock oder in den Ausschnitt fotografiert wird.

    Voyeur-Aufnahmen strafbar? Ausweitung der Gesetze gefordert

    Seit 2020 ist das unerlaubte Fotografieren und Filmen von Genitalien oder unter den Rock gesetzlich verboten. Reicht die Regelung? Eine Joggerin, von einem Voyeur gefilmt, verlangt eine Ausweitung des Gesetzes und sammelt dafür Unterschriften.