Neuste Nachrichten zum Thema: Klimawandel

Der Klimawandel ist eine globale Erwärmung der Erde, hauptsächlich verursacht durch menschliche Aktivitäten wie dem Ausstoß von CO2 durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe. Die steigenden Temperaturen führen zu extremen Wetterereignissen und dem Anstieg des Meeresspiegels. Die News im Überblick.

(Symbolbild) Antarktis aus dem Weltraum

Antarktis: Sediment am Meeresboden bremst Schmelzen des Eises

Vor dem Treffen der Antarktis-Kommission zeigen Daten, die das deutsche Forschungsschiff Polarstern gesammelt hat: Ein riesiger Keil aus Geröll und Sand am Meeresboden hilft, das Schmelzen des Eises am Südpol zu bremsen.

Der Schweizer Morteratschgletscher im Juli 2026.

Gletscherschmelzen: Warum uns das berührt, aber wenig verändert

Gletscher werden mit Trauerfeiern und Kunstprojekten verabschiedet. Das Schmelzen von "ewigem Eis" bewegt Menschen, egal ob sie in den Bergen leben oder nicht. Aber trotzdem ändert kaum jemand seinen Lebensstil. Hat Trauern etwas mit Handeln zu tun?

Österreichische Berglandschaft im Herbst.

Erdbeben in den Alpen: Was bedeuten sie für den Bergsport?

Im Raum Innsbruck hat in den vergangenen Wochen mehrmals die Erde gebebt – Häuser haben gewackelt, Gegenstände sind umgefallen. Was bedeutet das für den Bergsport? Können Erdbeben auch Felsstürze oder Lawinen auslösen?

(Symbolbild) Eine Maispflanze vor einem Roboterarm.

Röntgenblick aufs Gemüse: Hier entsteht der Mais der Zukunft

Wie sieht das Gemüse aus, das auch mit immer längeren Trockenperioden zurechtkommt? Eine Frage, die für die Landwirtschaft immer wichtiger wird. In Merkendorf im Landkreis Ansbach suchen Forscher des Fraunhofer-Instituts nach Antworten und Lösungen.

Eine Nosferatu-Spinne auf einem Holzstück

Überall in Deutschland: Ist die Nosferatu-Spinne gefährlich?

Ihr Name ist gruselig und ja, sie ist auch giftig. Trotzdem ist die Nosferatu-Spinne nicht gefährlich - auch wenn ihr Biss schmerzhaft sein kann. Die eingewanderte Art ist nahezu in ganz Deutschland verbreitet. Das müssen Sie über die Spinne wissen.

Zerbrochene Gletscherreste, die teils mit Steinen bedeckt sind.

Abschied: Letzter Gletscher der Allgäuer Alpen fast geschmolzen

Der Schwarzmilzferner auf der Tiroler Seite der Allgäuer Alpen gilt als ihr letzter Gletscher. Nun war ein Forscherteam wieder zur alljährlichen Herbstvermessung vor Ort auf rund 2.400 Metern. Ihr Befund: Viel ist nicht mehr übrig.

Im Stollen: Ministerpräsident Söder (CSU) und Umweltminister Glauber (Freie Wähler) informieren sich über den Zustand des Permafrosts.

Söder auf Zugspitze: "Der Permafrost geht weg"

Nach den Felsstürzen an der Zugspitze im September hat sich der Ministerpräsident selbst ein Bild vom auftauenden Permafrost gemacht. Und das kurz nachdem die Staatsregierung mitgeteilt hat, das Klimaschutzgesetz deutlich aufweichen zu wollen.

Montage: Eine Wetterkarte nebst der Skyline einer brennenden Stadt vor vertrocknetem Boden

El Niño 2026: Droht uns die Klimakatastrophe des Jahrhunderts?

1877 starben durch El Niño über 50 Millionen Menschen. Jetzt deutet alles auf den stärksten El Niño aller Zeiten hin. Sind wir besser vorbereitet oder nur besser informiert? Eine Analyse.

Dichte Rauchschwaden steigen aus den Schornsteinen eines Industriegebiets vor einem dramatischen Sonnenuntergang auf.

Klimawandel: Deutliche Warnungen, verhaltene Reaktionen

Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen warnt: Mit der aktuellen Klimapolitik steuert die Welt auf 2,6 Grad Erwärmung zu. Trotz eines Sommers der Extreme bleiben die Reaktionen in Politik und Gesellschaft verhalten. Woran liegt das?

DLRG-Mitarbeiter in Ausrüstung

Wegen des Klimawandels: Neue Landesschule für Wasserretter

Die DLRG Bayern hat ihr neues Ausbildungszentrum im mittelfränkischen Scheinfeld eröffnet. Die Ausbildung der Wasserretter wird immer anspruchsvoller – auch wegen des Klimawandels.

Der Wasserstand am Bodensee geht immer weiter nach unten. Momentan liegt er bei 2,48 Meter – und damit rund einen Meter unter dem langjährigen Mittelwert. Bringt der Regen nach langer Trockenheit Erleichterung für Bayerns Pegelstände?

Niedrigwasser: Bodensee-Wasserstand nicht mehr ablesbar

Die Hitze im Sommer und die langanhaltende Trockenheit setzen dem Bodensee zu. Die Pegel sinken weiter. Teils ruht die Passagierschifffahrt, Sandbänke bilden sich und seltene Pflanzen sind bedroht. Regen dürfte wohl nur kurzzeitig Erholung bringen.

In der Eishöhle Marktschellenberg schmilzt das Eis

Gefahr durch schmelzendes Eis: Schellenberg Eishöhle vorerst zu

Nicht nur die Gletscher schmelzen, auch in der Eishöhle in Marktschellenberg im Berchtesgadener Land wird das Eis immer weniger. Aus Sicherheitsgründen wurde die Eishöhle nun für dieses Jahr früher geschlossen als sonst.

(Archivbild): Blick auf die Quaggamuschel.

Quaggamuschel breitet sich aus: Chiemsee unter der Lupe

Die invasive Quaggamuschel ist inzwischen in mehreren bayerischen Seen nachgewiesen. Am Chiemsee soll nun ein wissenschaftliches Monitoring zeigen, wie sich die Muschel ausbreitet und welche Folgen sie für das Ökosystem hat.

Nicht nur die Brunnenkopfhütte über dem Graswangtal hatte vergangenen Sommer mit Wassermangel zu kämpfen.

Sommerbilanz der Berghütten: Wassermangel großes Problem

Wassermangel auf der Berghütte auf dem Brunnenkopf – das klingt paradox. Doch vergangenen Sommer war eine Quelle des einst wasserreichen Berges wochenlang versiegt. Kein Einzelfall, wie die vorläufige Sommerbilanz des Deutschen Alpenvereins zeigt.

Bei sonnigem Spätsommerwetter am Bodensee liegen schon Anfang September einige Boote aufgrund des niedrigen Wasserstands auf dem Trockenen.

Bodensee-Pegelstand sinkt unter 2,50 Meter

Der Bodensee ist am Pegel Konstanz unter 2,50 Meter gefallen und könnte weiter sinken. Bundesumweltminister Schneider fordert angesichts der Trockenheit in diesem Jahr einen anderen Umgang mit Wasser.

Eine junge Frau schnäuzt in ein Taschentuch. Sie hält sich im Freien auf, im Hintergrund sind

Allergie: Auch jetzt sind Pollen und Allergene noch aktiv

Niesen, juckende Augen, laufende Nase – all das sind Allergiesymptome, die vor allem im Frühling und Sommer auftreten. Doch längst nicht alle Allergiker können jetzt schon aufatmen. Einige Pollen und Schimmelpilze quälen uns auch im Herbst noch.

Die rote Stelle markiert die Abbruchstelle in der Nordwand der Zugspitze.

Permafrost und Hitze: Neue Details zum Zugspitz-Felssturz

Drohnenaufnahmen zeigen das Ausmaß des Felssturzes an der Tiroler Nordwand der Zugspitze. Die Daten sind nun ausgewertet und die Forscher gehen davon aus: Der Abbruch ist im Bereich des Permafrosts passiert. Was das für die Zukunft bedeutet.

Symbolbild: Vor einem wolkenlosen blauen Himmel leuchtet die Sonne hinter dem Pluszeichen eines Außenthermometers

EU-Klimadienst Copernicus sieht extremen Hitzestress im Sommer

Laut dem EU-Klimadienst Copernicus ist in diesem Sommer mehr als die Hälfte des europäischen Kontinents sehr starkem, sogenanntem Hitzestress ausgesetzt gewesen. Aus europäischen Flüssen floss so wenig Wasser wie seit 30 Jahren nicht ins Meer.

04.09.2026, Schweiz, Pontresina: Touristen fotografieren vor der Bernina-Gruppe mit dem Pers- und dem Morteratschgletscher.

Hitzesommer: Wieder verheerendes Jahr für Alpengletscher

Die Gletscher in den Alpen werden sehr schnell kleiner: Einem Bericht zufolge sind seit 2022 fast ein Fünftel des Gletschereises in den Schweizer Alpen bereits weggeschmolzen. Auch in Österreich und Deutschland erwarten Fachleute erhebliche Verluste.

Blick in die Berge mit Skier im Vordergrund – auf dem Brauneck bei Lenggries.

Klimawandel: Lenggries ohne Skifahren - wie Sommer ohne Wasser

Weniger Schnee, höhere Temperaturen, neue Gefahren am Berg wie jüngst der Felssturz an der Zugspitze: Der Klimawandel ist in den Alpen greifbar. Bei "Mitreden!" live aus Lenggries ging es darum, was das für Wintersport und Tourismus bedeutet. 

Hellere Stelle im Fels: Hier ist die Abbruchstelle

Felssturz an der Zugspitze: Drohnenflug mit Wärmemessung

An der Zugspitze untersuchen Forscher die Folgen des Felssturzes. Per Drohne klären sie, wie groß der Abbruch tatsächlich war – und ob im Fels noch Eis steckt. Denn möglicherweise hat der heiße Sommer den Permafrost weiter auftauen lassen.

(Symbolbild) Menschen im Sommer auf dem Platz der Republik vor dem Reichsstag-Gebäude

Bayerische Jugend in Berlin: Angst vor Spaltung der Gesellschaft

Beim ersten Bayerischen Tag der Jugend in Berlin sprechen 14- bis 18-Jährige aus Bayern über das Klima, Wohnungsnot und Extremismus. Sie fordern weniger Polarisierung in sozialen Netzwerken und mehr Mitsprache für junge Menschen.

Die Hitze während des Sommers 2026 hat  Erhebungen des Versicherers Allianz zufolge die Wirtschaftsleistung um 25 Milliarden Euro gesenkt

Allianz: Hitzesommer hat deutsche Wirtschaftsleistung gesenkt

Die Hitze während des Sommers 2026 hat Erhebungen des Versicherers Allianz zufolge die Wirtschaftsleistung Deutschlands um 25 Milliarden Euro gesenkt. Zugleich sei die Bundesrepublik auch von Schäden durch Naturereignisse besonders stark betroffen.

Wegen dem Klimawandel müssen immer mehr Skigebiete in niedrigen Lagen schließen oder sich umorientieren.

Skigebiete im Klimawandel: Wie Betreiber umdenken

Immer mehr Skigebiete in niedrigen Lagen müssen schließen oder sich umorientieren. Denn der Klimawandel beschert weniger Schneefall. Das stillgelegte Skigebiet Gaißau-Hintersee im Salzburger Land will mit einem Ganzjahreskonzept wiedereröffnen.

Der Planetary Health Check warnt vor zunehmendem Risiko für schwere und nicht umkehrbare Umweltschäden sowie Gesundheitsgefahren für den Menschen.

Planetary Health Check: Planet Erde am Limit

Rekordtemperaturen in den Ozeanen, schwere Dürren, Überschwemmungen, Waldbrände und extreme Hitze zeigen: Das Erdsystem steht zunehmend unter Druck. Das geht auch aus dem aktuellen Planetary Health Check hervor: Der Patientin Erde geht es nicht gut.