Neuste Nachrichten zum Thema: Klimawandel

Der Klimawandel ist eine globale Erwärmung der Erde, hauptsächlich verursacht durch menschliche Aktivitäten wie dem Ausstoß von CO2 durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe. Die steigenden Temperaturen führen zu extremen Wetterereignissen und dem Anstieg des Meeresspiegels. Die News im Überblick.

Mehrere Windräder auf einem freien Feld, von dem eines brennt. Schwarzer Rauch steigt von ihm den Himmel hoch.

#Faktenfuchs: Kein Klima-GAU durch Windrad-Brand in Kitzingen

Nach dem Brand ziehen Nutzer die Klimabilanz der Windkraft in Zweifel. Sie behaupten, aus dem brennenden Windrad sei das Treibhausgas SF6 ausgetreten. Das stimmt nicht. Ein #Faktenfuchs.

Ein Blitz leuchtet am späten Abend über der Landschaft.

Gewitter-Asthma: Risikofaktoren Heuschnupfen und Unwetter

Sommergewitter bringen Abkühlung – können für Heuschnupfen-Betroffene aber zum Risiko werden. Eine Studie aus Australien zeigt: Elektrische Ladungen lassen Gräserpollen platzen und können so Asthma-Symptome auslösen. Was dahintersteckt und was hilft.

 Thorsten Glauber und Gisela Sengl in der "jetzt red i"-Arena

Umweltminister Glauber: "Wir sind keine Regenmacher"

Er könne nicht für mehr Regen sorgen, wolle aber besser mit dem vorhandenen Wasser umgehen, so Umweltminister Glauber. Helfen kann da der "Wassercent" – allerdings kommt von der Grünen-Abgeordneten Sengl bei "jetzt red i" Kritik an der Umsetzung.

Auf einer begrünten Dachterrasse steht ein eingerollter Wasserschlauch. Im Hintergrund Pflanzen.

Städte als Hitzeinseln – und was dauerhaft Abkühlung bringt

Hitzetage werden durch den Klimawandel häufiger. Wenn es heiß ist, kühlen vor allem stark bebaute Städte mit vielen versiegelten Flächen kaum ab. Hitzestress für Mensch, Tier und Pflanzen ist die Folge. Aber es gibt ein Rezept dagegen.

Bootssteg ohne Wasser

"jetzt red i" live – Geht Bayern das Wasser aus?

Kaum Regen, niedrige Wasserstände in Flüssen und Seen, sinkende Grundwasserpegel. Nach mehreren regenarmen Jahren in Folge, ist es in weiten Teilen Bayerns deutlich zu trocken. Muss sich unser Umgang mit Wasser ändern?

Ein geschorenes Schaf liegt auf der Wiese

Kälteeinbruch im Juni: Das hat es mit der Schafskälte auf sich

Kaltes und regnerisches Wetter Mitte Juni - kein ungewöhnliches Phänomen. Dafür verantwortlich soll die Schafskälte sein. Was hat es damit genau auf sich? Und warum heißt das Phänomen überhaupt Schafskälte?

Stelle mit zwei Parkbänken auf einem Hügel am winzigen Oberstförsterbach im Englischen Garten Nord in München.

Hitze-Check: Wie Bayerns Städte mit Hitze umgehen

Schattige Parks machen die Hitze im Sommer erträglicher, viel Asphalt und Beton bewirken das Gegenteil. Der Hitze-Check der Deutschen Umwelthilfe zeigt, wie Bayerns Städte in puncto Grünflächen, Flächenversiegelung und kühlen Orten abschneiden.

Der Huchen gehört zu den Arten, die besonders sensibel auf Veränderungen der Wassertemperatur reagieren.

Erderwärmung: Warum viele Fischarten leiden und einige gewinnen

Der Klimawandel erwärmt unsere Seen und Flüsse. Das hat Auswirkungen auf die darin lebenden Fischarten. Äsche, Bachforelle und Huchen haben hohe Ansprüche an Temperatur und Sauerstoffgehalt. Doch besonders eine Fischart ist Gewinner der Erwärmung.

Dunkle Wolken über einem Waldbrand

Münchner Satelliten sollen Waldbranderkennung revolutionieren

Waldbrände möglichst früh zu erkennen ist in Bayern Aufgabe ehrenamtlicher Luftbeobachter mit privaten Flugzeugen. Unterstützung könnten sie von Satelliten aus München erhalten. Sie sagen mit Wärmebildkameras und KI Waldbränden den Kampf an.

Eine Frau sitzt an einem sonnigen Frühsommertag auf einer Bank in einem  Park, während Pollen und Blütenstaub durch die Luft schweben.

Pollenallergie: Warum Heuschnupfen immer schlimmer wird

Sie schwirren wie Schneeflöckchen durch die Luft, alles ist gelb: Die Pollen haben uns im Griff. Die Folge: juckende Augen, verstopfte Nase, Niesanfälle. Warum wird die Pollensaison gefühlt immer heftiger? Und was hat der Klimawandel damit zu tun?

Der Untreusee in Hof

Kaum Wasser in Hofer See: Wenn das Schmelzwasser ausbleibt

Weil der Wasserpegel sehr niedrig ist, ist Wassersport am Hofer Untreusee aktuell nahezu unmöglich. Der Stausee wird jeden Herbst abgelassen, um Schmelzwasser auffangen zu können – das es aber schon seit Jahren kaum noch gibt. Was also tun?

Rauch steigt aus der Gunvor Raffinerie Ingolstadt GmbH Erdölraffinerie.

CO2 zurückholen: Neue Technologien dringend gebraucht

Bisher holen vor allem Wälder CO2 aus der Atmosphäre zurück. Aber ein heute veröffentlichter Bericht zeigt, dass neue Technologien stärker gefördert werden müssen, um die globale Erwärmung auf ein beherrschbares Ausmaß zu begrenzen.

Wie stark wird El Niño in 2026? Regelmäßig leidet Peru unter den Folgen von El Niño - wie hier 2017.

El Niño 2026 wird voraussichtlich Rekordtemperaturen bringen

Im tropischen Pazifik baut sich ein neues El-Niño-Ereignis auf. Dass es kommt, gilt als sehr wahrscheinlich. Offen ist: Wie wie stark wird El Niño in diesem Jahr – und was bedeutet das für Wetterextreme und Rekordtemperaturen?

Der kleine Simbach war 2016 ein reißender Strom. Aktuell wird am Hochwasserschutz gebaut – noch bis 2030.

Rottal-Inn: Zehn Jahre nach der Hochwasserkatastrophe

Kleine Bäche, die zu reißenden Strömen werden, Autos wegspülen, Häuser fluten und zerstören – im Süden Niederbayerns erinnert man sich an den 1. Juni 2016. Sieben Menschen starben. Sachschaden: über eine Milliarde Euro. Was hat sich seitdem getan?

Auswirkung des Niedrigwassers im Chiemsee: Ein Bootshaus in Chieming liegt statt im Wasser auf dem Trockenen im Kiesbett.

Niedrigwasser in Seen: Sorge um Schifffahrt und Vogelwelt

Wüste statt Wasser: An vielen Seen in Bayern herrscht Niedrigwasser – so früh und so niedrig wie selten zuvor. Die Folge: Schiffe können nicht fahren, der Bootsverleih lahmt in den Pfingstferien, die Vogelwelt leidet. Ein Besuch am Chiemsee.

(Symbolbild) Das Skelett eines Tieres liegt auf sandigem Boden.

Studie: Klimaschwankungen erhöhen das Risiko für Kriege

Eine neue Studie hat mehr als 500 bewaffnete Konflikte seit 1950 im Zusammenhang mit Klimaschwankungen analysiert. Das Ergebnis: Vor allem lange Trockenphasen können das Risiko erhöhen – doch Klimaveränderung allein verursacht keine Kriege.

(Symbolbild) Klassischer Fußball liegt bei Sonnenschein auf trockenem Fußballrasen.

Forscher warnen vor extremer Hitze bei kommender Fußball-WM

Bereits bei der Fußball-WM 1994 in den USA fanden Spiele bei 40 Grad im Schatten statt. Extreme Bedingungen für Spieler und Zuschauer. Laut einer aktuellen Studie internationaler Klimaforscher könnte es in diesem Jahr noch schlimmer werden.

(Symbolbild) Bäume im Perlacher Forst.

Waldzustand weiter schlecht – Rainers Forstpolitik in der Kritik

Trockenheit und Schädlinge setzen den Wäldern in Deutschland weiter zu. Agrarminister Rainer will den Waldbesitzern beim Umbau helfen. Umweltverbände kritisieren seine Forstpolitik scharf. Und Forscher warnen vor dem langfristig negativen Trend.

18.05.2026, Berlin: Barbara Schlomann (M), Vorsitzende vom Expertenrat für Klimafragen (ERK), Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI, Marc-Oliver Bettzüge, stellvertretender Vorsitzender vom ERK (2.vl), Energiewirtschaftliches Institut an der Universität zu Köln EWI, Tanja Kneiske (l), Ratsmitglied ERK, Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geotechnologien IEG und TU Berlin, Allister Loder (r), Ratsmitglied ERK, TU München, und Julia Pongratz (2.v.r), Ratsmitglied ERK, LMU München, stellen den Prüfbericht zur Berechnung der deutschen Treibhausgasemissionen für das Jahr 2025 und zu den Projektionsdaten 2026 vor. Foto: Michael Kappeler/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Fachleute rechnen mit Berlins Klimapolitik ab

Laut dem von der Bundesregierung selbst besetzten Expertenrat für Klimafragen wird Deutschland seine Ziele beim Klimaschutz deutlich verfehlen. Das Gremium fordert nachdrücklich mehr Engagement sowie eine Gesamtstrategie.

Der Expertenrat für Klimafragen stellt den Prüfbericht zur Berechnung der deutschen Treibhausgasemissionen für das Jahr 2025 und zu den Projektionsdaten 2026 vor.

Expertenrat erwartet deutliche Verfehlung der Klimaziele

Der Expertenrat für Klimafragen hält die Klimaprognosen der Bundesregierung für zu optimistisch. Nach Einschätzung des Gremiums droht Deutschland seine Klimaziele bis 2030 und darüber hinaus deutlich zu verfehlen.

Einsatz der Bergwacht Grainau: Gletscherspalte am Höllentalferner.

Gefahren am Gletscher: Warum Spaltenstürze zunehmen

Ein Wahnsinnsschmerz im Dunklen: Wer unfreiwillig in eine Gletscherspalte stürzt, vergisst dieses tragische Ereignis nie wieder. Doch die Unfallzahlen steigen und die Gefahr für Spaltenstürze nimmt zu. Wie geht man richtig vor?

Windkraftanlage in der Abendsonne umgeben von Feldern.

Wind- und Solar-Energie: Chancen für Kommunen?

Ländliche Kommunen profitieren, wenn sie die Energiewende voranbringen. Ein Beispiel dafür ist Großbardorf in Unterfranken. Hier wurde schon früh in Solarparks und Windräder investiert. Eine Studie zeigt, wie groß das Potenzial für Kommunen ist.

Eine Jungpflanze wächst unter hohen Bäumen, dahinter sind Waldarbeiter zu sehen.

"Die Zeit drängt": Frankenwald umbauen, solange er noch da ist

Wie kann der Wald gegen Klimaerwärmung und Borkenkäfer bestehen? Diese Frage stellt sich auch im Frankenwald. Hier haben weitsichtige Förster schon vor 50 Jahren begonnen, sich darüber Gedanken zu machen – der Grundstock für den jetzigen Waldumbau.

Touristen auf der überschwemmten Piazza San Marco in Venedig.

Venedig versinkt: Muss die Lagunenstadt umziehen?

Eine Folge des Klimawandels sind steigende Meeresspiegel. Besonders betroffen ist Venedig. Droht die "Serenissima" unterzugehen? Forscher haben untersucht, welche Rettungsmöglichkeiten es in diesem Fall gäbe. Dazu zählt auch ein Umzug.

Windräder bei Sonnenaufgang mit dunklen Wolken (Symbolbild).

Koalitions-Zoff: Streit um Erneuerbare Energien

Die SPD-Fraktion im Bundestag will die energiepolitischen Pläne von CDU-Wirtschaftsministerin Reiche nicht mittragen. Fraktionsvorsitzender Miersch wirft ihr vor, neue Hürden für Windparks aufzubauen. Bayern wäre von den Plänen besonders betroffen.